Satzung

Satzung des Fördervereins Jugendfußball Arminia e. V.

Vereinsregister beim Amtsgericht Hannover: VR 202342
Steuer-Nr. 25/206/56926
Wegen Förderung des Sports vom Finanzamt Hannover Nord mit Bescheid vom 25.03.2015 als gemeinnützig anerkannt.

§ 1 Name, Sitz
(1) Der Verein führt den Namen Förderverein Jugendfußball Arminia e. V.
(2) Der Förderverein ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Hannover eingetragen.
(3) Der Verein hat seinen Sitz in Hannover.

§ 2 Zweck des Vereins
Zweck des Vereins ist die ideelle und finanzielle Förderung des Jugendfußballsports des
SV Arminia Hannover e. V. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
(1) die Beschaffung von Mitteln durch Beiträge, Spenden, Umlagen,
(2) Veranstaltungen, die der Werbung für den geförderten Zweck dienen,
(3) Unterstützung bei der Beschaffung von Trainingsutensilien (Bälle, Kleinfeldtore, Leibchen, Hütchen, etc.),
(4) Unterstützung bei der Beschaffung von Trikots und sonstiger Spielerausrüstung mit dem Ziel einer einheitlichen Darstellung des Vereins nach außen,
(5) finanzielle Beteiligung an Trainingslagern, sowie
(6) Beteiligung an der Sportstättenerhaltung.

§ 3 Gemeinnützigkeit
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.
(2) Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(3) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins für ihre Mitgliedschaft keinerlei Entschädigung.
(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
(5) Die Vereinsämter sind Ehrenämter.

§ 4 Geschäftsjahr
(1) Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 5 Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person, sowie Personenvereinigung, Gesellschaft, Verbände oder Organisation werden, die die Ziele des Vereins unterstützt und die Satzung anerkennt. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
(2) Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters.
(3) Über den schriftlichen Antrag zur Aufnahme der Mitglieder entscheidet der Vorstand. Die Entscheidung ist dem Antragsteller mitzuteilen, sie bedarf keiner Begründung.
(4) Die Mitglieder sind gehalten, die Ziele und Interessen des Vereins zu unterstützen.
(5) Die Mitglieder haben ein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung, sofern sie das 18. Lebensjahr vollendet haben und mindestens sechs Monate Mitglied sind.
(6) Die Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung gleiches Stimmrecht. Eine Übertragung dieser Stimme auf andere Mitglieder des Vereins ist nicht zulässig.
(7) Die Mitgliedschaft erlischt wie folgt:
a. Durch Tod des Mitgliedes, bzw. bei juristischen Personen Löschung im Register.
b. Durch schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an den Vorstand. Ein Austritt ist nur am Ende eines Geschäftsjahres und nach Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist möglich.
c. Durch Streichung von der Mitgliederliste. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens vier Wochen verstrichen und die Beitragsschuld nicht beglichen ist. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.
d. Durch Ausschluss aus dem Verein. Ein Mitglied kann, wenn es grob gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer Frist von zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Eine schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Vorstandssitzung zu verlesen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Betroffenen schriftlich bekannt
zu geben.
e. Bereits gezahlte Beiträge oder Spenden werden nach Vereinsaustritt nicht zurückerstattet.

§ 6 Mitgliedsbeiträge
(1) Von den Mitgliedern ist ein jährlicher Mitgliedsbeitrag zu zahlen.
(2) Die Höhe der Beiträge und die Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.
(3) Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.
(4) In Ausnahmefällen kann der Vorstand des Vereins statt eines Geldbetrages eine Sachleistung vereinbaren.
(5) In Ausnahmefällen hat der Vorstand die Möglichkeit, Mitgliedern den Beitrag zu erlassen, wenn dies dem Vereinszweck dient. Der Vorstand muss in der Mitgliederversammlung über diese Mitgliedschaften gesondert berichten.

§ 7 Vereinsorgane
Organe des Vereins sind:
(1) der Hauptvorstand
(2) der erweiterte Vorstand
(3) die Mitgliederversammlung

§ 8 Hauptvorstand
(1) Der Hauptvorstand ist das ausführende Organ des Vereins. Ihm obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er ist berechtigt und verpflichtet, alle Maßnahmen zu treffen, die er für die ordnungsgemäße Geschäftsführung des Vereins für erforderlich erachtet. Der Hauptvorstand besteht aus drei gleichberechtigten Mitgliedern. Er ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Der Verein wird wirksam vertreten, wenn zwei Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich handeln.
(2) Der Hauptvorstand gibt sich seine Geschäftsordnung selbst. Er ist bei Anwesenheit von mindestens zwei Mitgliedern beschlussfähig. Für eine Beschlussfassung bedarf es der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder, sofern die Geschäftsordnung nichts anderes vorsieht. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
(3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Die unbegrenzte Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Die Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf Ihrer Amtszeit so lange im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind und ihre Amtstätigkeit aufnehmen können.
(4) Das Amt eines Mitgliedes des Vorstandes endet mit dem Ausscheiden aus dem Verein. Scheidet ein Mitglied vor Ablauf seiner Amtsdauer aus, wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtszeit des ausgeschiedenen Mitgliedes.

§ 9 Erweiterter Vorstand
(1) Der erweiterte Vorstand besteht aus bis zu fünf Beisitzern. Diese unterstützen den Hauptvorstand bei seinen Aufgaben und ermöglichen eine funktionierende Vorstandsarbeit. Die Beisitzer werden nach Bedarf mit wechselnden Aufgaben betraut.
(2) Mitglieder des erweiterten Vorstands haben das Recht, ihre Anliegen bei Sitzungen des Hauptvorstands vorzutragen und eine Entscheidung des Hauptvorstands herbeizuführen.

§ 10 Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist einzuberufen:
a. wenn es das Interesse des Vereins erfordert
b. mindestens einmal jährlich
c. wenn die Einberufung von mindestens einem Viertel aller Mitglieder unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird
(2) Der Vorstand hat der vorstehend unter 1b) zu berufenden Mitgliederversammlung einen Jahresbericht und eine Jahresrechnung vorzulegen. Die Versammlung hat über die Entlastung des Vorstandes Beschluss zu fassen.
(3) Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand per E-Mail bzw. bei nicht vorhandener E-Mail-Adresse per Post unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen einzuberufen. Die Frist beginnt mit Absendung der Einladung an die letzte bekannte Mitgliederanschrift.
(4) Die Einberufung muss den Gegenstand der Beschlussfassung bezeichnen. Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung durch Mitglieder sind bis spätestens zwei Wochen vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich zu stellen. Die aktualisierte Tagesordnung wird allen Mitgliedern vor der Mitgliedersammlung bekannt gegeben.
(5) Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über:
a. die Genehmigung der Jahresabrechnung
b. die Entlastung des Vorstandes
c. die Wahl des Vorstandes
d. Satzungsänderungen
e. Anträge des Vorstandes und der Mitglieder
f. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages.
(6) Die Mitgliederversammlung bestellt einen Rechnungsprüfer, der nicht dem Vorstand angehören darf. Der Rechnungsprüfer prüft die Buchführung einschließlich des Jahresabschluss und berichtet über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung.
(7) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
(8) Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
(9) Die Mitgliederversammlung wird von einem Mitglied des Hauptvorstandes geleitet.
(10) Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Diskussion einem anderen anwesenden Mitglied oder einem Wahlausschuss übertragen werden.
(11) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen.
Ein Mitglied des Hauptvorstandes führt das Protokoll. In Abwesenheit eines Vorstandmitgliedes bestimmt der Leiter der Versammlung einen Protokollführer.
(12) Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 11 Satzungsänderungen
(1) Zur Beschlussfassung über die Änderung der Satzung ist die Anwesenheit von 3/4 der Vereinsmitglieder erforderlich. Wird diese Zahl bei erstmaligem Einberufen der Mitgliederversammlung nicht erreicht, ist innerhalb von vier Wochen erneut zur Mitgliederversammlung einzuladen, um über die Satzungsänderung zu befinden.
Die erneut eingeladene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Darauf ist in der Einladung hinzuweisen.
(2) Zu einem Beschluss über die Änderung der Satzung ist eine 3/4 Mehrheit der erschienenen Mitglieder erforderlich.
(3) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Die Satzungsänderungen müssen den Mitgliedern schriftlich mitgeteilt werden.
(4) Über die in der Versammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzunehmen. Die Niederschrift ist vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben. Jedes Mitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen.

§ 12 Beurkundung der Beschlüsse
(1) Die in Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen. Die Niederschriften der Mitgliederversammlung sind vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben. Niederschriften der Vorstandssitzungen sind von mindestens einem der anwesenden Vorstandsmitglieder zu unterzeichnen.

§ 13 Haftungsausschluss
(1) Der Verein haftet nicht gegenüber den Mitgliedern für Unfälle oder andere Schädigungen, die diese in Ausübung einer Tätigkeit für den Verein oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden.

§ 14 Auflösung des Vereins
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur bei Anwesenheit mindestens der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder mit einer 3/4-Mehrheit beschlossen werden. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung bei der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.
(2) Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand.
(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke geht das Vermögen des Vereins an den SV Arminia e. V. Hannover über, der es wiederum ausschließlich und unmittelbar zum Zwecke der Nachwuchsförderung zu verwenden hat.* Sollte der Sportverein des SV Arminia e. V. Hannover nicht mehr bestehen, geht das Vermögen an die Rudolf und Lucie Kalweit Stiftung, Lindenweg 9, 30966 Hemmingen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Diese Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 16. Februar 2015 beschlossen.